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Was einen Visionär unserer Zeit ausmacht._

April 6, 2018

[ IKEA-Gründer Ingvar Kamprad, Großinvestor und Mäzen Warren Buffet, SpaceX-Genie Elon Musk oder iGod Steve Jobs – nur ein paar brillante Vordenker, die die jeweiligen Disziplinen ihrer Zeit prägen. Sie verändern mit ihren Ideen das Leben von Millionen Menschen und die Welt an sich. Eines haben sie gemeinsam: Sie glauben nicht an Grenzen und beschäftigen sich mit Lösungen. Seit jeher weiß man, dass es zum einen eine Vielzahl an Menschen gibt, die sich in ihrem Leben auf Probleme fokussieren. Denen entgegengesetzt steht eine kleine Gruppe von Personen, die sich nur für Lösungen interessieren. Dass Letztere wesentlich erfolgreicher - und in vielen Fällen auch glücklicher - durchs Leben gehen, ist kein Geheimnis.

 

Wir stellen uns immer wieder die Frage: Wie wird man zum Visionär? Kann man „Weltveränderer“ erlernen oder wird einem diese Gabe in die Wiege gelegt?

 

Ein Erklärungsversuch: Bildung, Kreativität, Inspiration, Intuition, Unabhängigkeit, Beharrlichkeit und Glück (oder „die Gunst der Stunde“ wie wir es nennen würden) sind laut der „Zeit“ wesentliche Zutaten, um die Welt zu verändern.
Seit Jahrhunderten tobt zwischen Hirnforschern und Psychologen, Historikern und Soziologen ein Streit, ob Visionäre (oder auch Genies) Natur oder Kultur, göttlicher Funke oder menschliche Größe sind. Für die heutige Wissenschaft ist das geborene Genie nur noch eine romantische Vorstellung. Aktuelle Studien zeigen: Menschen, die wir als Genies oder Visionäre betrachten, haben bereits vieles mitgebracht, als sie zur Welt kamen: Intelligenz zum Beispiel oder auch Temperament. Vieles andere mussten auch sie sich erkämpfen und erlernen.

Hier die sieben Zutaten, die aus „normalen Menschen“ Visionäre machen:

 

1. Bildung: Kluge Neugierde sticht akademische Titel aus – so viel vorweg. Beispiele wie Robert Bosch, der als elftes von zwölf Kindern in eine Großfamilie geboren wurde, absolvierte Realschule und Lehre. Seine Neugierde machte ihn zu einem der einflussreichsten Techniker Deutschlands. Es gibt unzählige weitere Beispiele, um nur einige zu nennen: Steve Jobs, Elon Musk und Bill Gates.

 

2. Kreativität: Kaum ein Genie kommt ohne ein bisschen Wahnsinn aus. Im Gehirn von Visionären herrscht nachweislich mehr Chaos als anderswo. Oft ist das produktiv und führt zu mehr Kreativität, manchmal wirkt dieses Chaos aber auch zerstörerisch.

 

3. Inspiration: Die wenigsten großen Erfindungen kommen aus dem Nichts. Im Gegenteil: Sie bauen auf den Ideen anderer auf. Doch die Kombination aus dem richtigen Vorwissen und neuen Ideen verhelfen zum Erfolg.

 

4. Intuition: Hirnforscher und Psychologen bestätigen, dass wir viel mehr wissen, als wir denken. Unzählige Informationen sind zwar in unserem Gehirn gespeichert, dem Bewusstsein aber nicht zugänglich. Wer es schafft, sich selbst zu überlisten und so mehr Informationen abzurufen, beziehungsweise seiner Intuition zu folgen und darauf zu hören, ist dem Weltveränderer einen Schritt näher. Wer es also schafft, Dinge anders zu machen, nicht immer nur besser oder günstiger als all die anderen, bringt Innovationen auf den Markt.

 

5. Unabhängigkeit und „Balls“: Die „Zeit“ zitiert für diesen fünften Punkt die Psychologin Carlan Nemeth, die jahrelang Nobelpreisträger für Physik und Chemie beobachtete und interviewte. Nemeth beschreibt den typischen Visionär wie folgt: „Sie wussten schon als Kinder, dass Lehrer sich irren können.“ Mut – überspitzt gesagt, Eier („Balls“) zu haben und sich selbst zu trauen – gehört zum Visionärdasein dazu. Und das in guten wie in schlechten Zeiten. Wir sagen dazu nur: „Stick with it in dark times.“

 

6. Beharrlichkeit: Die 10.000-Stunden-Regel von Malcom Gladwell sagt, man müsse 10.000 Stunden lang etwas lernen, proben oder tun, um zum Experten zu werden. Der US-amerikanische Erfinder und Unternehmer Edison geht dabei sogar noch einen Schritt weiter, er sagt: „Genie ist nur ein Prozent Inspiration, 99 Prozent Transpiration“. Wenn man dann noch dem Prinzip der 120-Stunden-Woche folgt, kann man sich ausrechnen, wie schnell man die 10.000 Stunden erreicht hat. Für alle, die nicht rechnen wollen: weniger als zwei Jahre!

 

7. Last but not least: Chronos und Kairos, die Götter der Zeit. Die Begriffe stammen aus dem alten Griechenland und definieren unser heutiges Verständnis des Wortes „Zeit“. Unter „Chronos" verstand man jene Zeit, die permanent vergeht, die Chronologie, den Ablauf, all das, was wir auch heute noch mit dem Begriff Zeit verbinden – das Zeitfenster. „Kairos" hingegen meinte die „Gunst der Stunde“, diesen besonderen, entscheidenden, kritischen Augenblick, eine Art imaginäre Zeit, einen Sprung – die besagte günstige Gelegenheit. Zeitfenster und günstige Gelegenheit sind zwei Punkte, die für Visionen entscheidend sind und aus einer Vision einen Erfolg oder Misserfolg machen können.

 

Eine Ergänzung unsererseits zu diesen sieben Punkten: das „Superstar“-Element. Millionen von Menschen folgen Visionären freiwillig. Große Leader haben das Talent zu inspirieren, mit der eigenen Vision anzustecken und Innovationen erfolgreich zu etablieren.

 

Wie man das Superstar-Element erlernt, erfahrt Ihr unter anderem in unseren Seminaren, die wir ab Herbst 2018 anbieten. Stay tuned!

 

Quelle: Link ]

 

 

 

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